Verein Orgelmusik St. Peter

Konzerte 2019


6. Januar 2019, 11:15 Uhr

Matinée I

 

3. Februar 2019, 11:15 Uhr

Matinée II

 

3. März 2019, 11:15 Uhr

Matinée III

 

1. April 2019, 19:30 Uhr

Hommage an Joh. Seb. Bach

 

11. Mai 2019, ab 18:00 Uhr

2. Orgelnacht in der Peterskirche

 

25. Mai 2019, 11:00 Uhr

Orgel- und Kirchenführung

 

10. Juni 2019, 19:30 Uhr

Mit 4 Händen und 4 Füssen

 

8. Juli 2019, 19:30 Uhr

Zwei Zink und Orgel

 

19. August 2019, 19:30 Uhr

Frankreich und Spanien

 

14. September 2019, 19:30 Uhr

Laudes organi - Chor und Orgel

 

21. Oktober 2019, 19:30 Uhr

Orgel und Stummfilm

 

9. November 2019, 10:30 Uhr

Orgel- und Kirchenführung

 Die Konzerte wurden 2019 unterstützt durch:

LogoKirchgemeinde BaselWest

swisslos farb trans

GGG Logo transp

Ernst Göhner Stiftung trans

Jubiläumsstiftung farbig

Gefördert durch die
Willy A. und Hedwig Bachofen-Henn-Stiftung, Basel

Die Orgel im Dialog mit der Orgel

Konzert

Pfingstmontag, 10. Juni 2019, 19:30 Uhr

Ekaterina Kofanova und Nicoleta Paraschivescu, grosse Orgel, Orgelpositiv und Cembalo

Werke von JS Bach, Lucchinetti, Clementi, CPE Bach, Olivares, Hesse, Beethoven, Morandi

Konzertprogramm

Johann Sebastian Bach
1685 - 1750

Ouverture aus der Orchestersuite C-Dur BWV 1066

Giovanni B. Lucchinetti
1730 – 1801

Concerto a due Organi in B-Dur Spiritoso – Allegro

Muzio Clementi
1752 – 1832

Duetto B-Dur: Nr. 2:
Allegro di molto – Tempo di Menuetto

Carl Philipp Emanuel Bach
1714 – 1788

Vier kleine Duette für zwei Tasteninstrumente
Allegro
Poco Adagio
Poco Adagio
Allegro

Francisco Olivares
1778 – 1854

1. Verso de 8° Tono para dos Organos

Adolph Friedrich Hesse
1809 – 1863

Fantasie für die Orgel zu vier Händen c-Moll op.35

Ludwig van Beethoven
1770 – 1827

Adagio für die Flötenuhr

Adolph Friedrich Hesse

Fantasie für die Orgel zu vier Händen d-Moll op.37

Giovanni Morandi
1777 – 1856

Sinfonia con L’imitazione della banda militare

Konzertinformationen

«Eng wird es am Klavier, der Händ‘ und Füss‘ sind’s vier!» Zum Glück hat die grosse Silbermann/Lhôte-Orgel der Peterskirche mehrere Tastaturen («Claviere», wie man sie früher nannte), so können die beiden Organistinnen ihre Töne schön darüber verteilen, um einen schweren Kollateralschaden zu vermeiden! Übrigens, im Gegensatz zu heute, da man unter dem Wort «Klavier» das eine Musikinstrument (eben das Klavier, höchstens noch seinen grossen Bruder den Konzertflügel) versteht, hat man in früheren Zeiten alle mögliche Tasteninstrumente als «Clavier» bezeichnet. So haben die beiden Musikerinnen eine wunderbare Möglichkeit, mehrere Tasteninstrumente in verschiedenen Kombinationen dem Publikum zu präsentieren. Die grosse Orgel entfaltet ihr orchestrales Potential in einer Bearbeitung der berühmten Ouverture C-Dur von J.S. Bach und in zwei romantischen Fantasien von A.F. Hesse. Das Cembalo und das Orgelpositiv harmonieren hervorragend miteinander in Preziosen im galanten Stil aus der Feder von C.P.E. Bach und M.Clementi. Ausserdem erklingen Werke für zwei Orgeln aus Italien und Spanien, wo es in grösseren Kirchen oft gleich mehrere Orgeln gab. Natürlich nützten v.a. Barockkomponisten diese spezielle Lage für einen lebhaften Dialog (um nicht zu sagen Wettstreit) von zwei Instrumenten; dabei wurden ihrer Fantasie und Spielfreude keine Grenzen gesetzt.

Ekaterina Kofanova

Über die Musizierenden
Ekaterina Kofanova

Kofanovawurde 1973 in Minsk (Belarus) geboren und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihre vielseitige musikalischeAusbildung erhielt sie am Musiklyzeum ihrer Heimatstadt, welches sie 1991 mit Auszeichnung abschloss. 1991 bis 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion erhielt Ekaterina Kofanova einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort. Dort schloss sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab und absolvierte ihr kirchenmusikalisches Studium (A-Diplom). Anfang 2009 wurde sie zur Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel und künstlerische Leiterin des Orgelvereins St. Peter. Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in Deutschland, in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Ausserdem ist sie als Kammermusikerin, Continuospielerin und Chorleiterin aktiv.

Nicoleta Paraschivescu

Nicoleta Paraschivescu

unterrichtet Orgel an der Musik-Akademie Basel (AMS) und ist Organistin an der Theodorskirche in Basel. Sie ist Preisträgerin 2016 der hibou-Stiftung und promovierte 2015 an der Universität Leiden (NL). Orgel studierte sie an der Musikhochschule Gheorghe Dima in Cluj-Napoca und erweiterte danach ihre Ausbildung mit einem Studium der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis in den Fächern Orgel bei Jean-Claude Zehnder und Cembalo bei Andrea Marcon. An der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart schloss sie ihr Künstlerisches Aufbaustudium ab. Weitere wegweisende musikalische Impulse erhielt sie von Enrico Baiano in Neapel. Sie ist Leiterin des Ensembles La Floridiana, mit dem sie für das Label SONY (dhm) bereits zwei CDs mit Welterst-Einspielungen der Haydn-Schülerin Marianna Martines (1744-1812) aufgenommen hat. Weitere CD-Aufnahmen für audite, Guild und Gallo. Ebenso kam es zu Live- Mitschnitten ihrer Auftritte. Konzerte führten sie in verschiedenen Ländern Europas und an renommierten Festivals. Ihre CD «Partimenti napoletani» ist 2018 bei SONY (dhm) erschienen. Anfang 2019 ist die Monographie «Giovanni Paisiellos Partimenti: Wege zu einem praxisbezogenen Verständnis» (Schola Cantorum Basiliensis Scripta6, Schwabe Verlag) erschienen. www.nicoletaparaschivescu.com, www.partimenti.ch

Eintritt frei, Kollekte

Flyer herunterladen