Hommage an Johann Sebastian Bach
Konzert
Montag, 1. April 2019, 19:30 Uhr
Benjamin Righetti (Lausanne), Orgel
Werke von Johann Sebastian Bach
Eindrücke vom Konzert
Konzertprogramm
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Johann Sebastian Bach |
Praeludium in c moll, BWV 546/1 "Christ unser Herr zum Jordan kam" à 4, BWV 684 5. Triosonate in C dur, BWV 529 "Vater unser im Himmelreich" à 5, BWV 682 6.Triosonate in G dur, BWV 530 "Erbarme dich, mein Gott" (trans. B. Righetti) à 6, BWV 244 Fuga in c moll, BWV 546/2 |
Konzertinformationen
Gemäss unserer Zeitrechnung jährt sich der Geburtstag von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) am kommenden 31. März zum 334. Mal. Ein guter Anlass, am 1. April unser erstes Konzert dieser Saison dem grossen Meister zu widmen. Wie ein Bogen umspannt das majestätische Spätwerk Bachs, Präludium und Fuge in c-Moll BWV 546 das Programm, beispielhaft für die hohe polyphone Kunst des Leipziger Kantors. Passend zur Passionszeit erklingen die drei Choräle für 4, 5 und 6 Stimmen, die von der Taufe, Lehre und Passion Christi handeln. Sie stehen im starken Kontrast zu den beiden Triosonaten, den konzertanten, virtuosen, weltlichen Kompositionen, die in ihrer Leichtigkeit an ein fröhliches (Geburtstags)fest und prickelnde Champagnerbläschen erinnern.
Über den Interpreten
Benjamin Righetti

"Dreißigjährig, hochbegabt, erfinderisch." (Le Temps), "einer der brillantesten Organisten seiner Generation." (Revue musicale de Suisse romande), "ein ungeheuer begabter Interpret." (Diapason), Benjamin Righetti ist Titularorganist der Kirche Saint-François und Dozent am Konservatorium und an der Musikhochschule Lausanne (HEMU Vaud Valais Fribourg). Ferner gehört er dem Aufsichtsrat der Zeitschrift "La Tribune de l’orgue" an und ist einer ihrer Hauptredaktoren.
Der 1982 in der Schweiz geborene Musiker entdeckt schon sehr früh seine Leidenschaft für alle Tasteninstrumente. Er studiert Klavier in der Klasse von Jean-François Antonioli und Orgel bei Yves Rechsteiner, François Delor, Jean Boyer, Jan Willem Jansen, Michel Bouvard und Philippe Lefebvre, dazu spielt er regelmäßig auch Clavichord und Hammerflügel. Ein vielseitiger Instrumentalist, der nur schwer einzuordnen ist, oder eben doch ein wahrhafter Organist: Die Orgel ist auf jeden Fall das Instrument, mit dem er die renommiertesten Preise gewonnen hat (Concours Suisse de l’orgue, Musica Antiqua Brügge, Orgelwettbewerb Tokio-Musashino, 1. Preis des Silbermann-Wettbewerbs Freiberg, Publikumspreis in Chartres und Grand Prix d’orgue Paris). Während seines Studiums erhielt er Stipendien vom Migros-Kulturprozent, der Stiftung Irène Dénéréaz und von Pro Helvetia.
Seitdem teilt er seine Zeit zwischen seinen Tätigkeiten als Konzertorganist, als Kirchenmusiker und als Dozent auf. Unter den mehr als 600 Konzerten, die er bereits gegeben hat, sind einige besonders hervorzuheben: in Notre Dame de Paris an seinem 25. Geburtstag, viele Male am Orgelfestival in Toulouse, dann für die Jahrtausendfeiern der Kathedrale von Chartres, mit dem Orchestre de la Suisse Romande im Concertgebouw Amsterdam und in der Victoria Hall in Genf, beim Abschlusskonzert des Bach-Festes im Freiberger Dom, in St. Jakobi Lübeck, in der Essener Philharmonie, in St. Michael München, im Hospital de los Venerables in Sevilla und in der Kathedrale von Barcelona, zum 800. Orgelkonzert der Martinikerk in Groningen, in Italien in den Kathedralen von Parma und Messina, in der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis in Moskau, im Mariinsky-Theater St. Petersburg...
Er tritt regelmäßig im Duo mit dem Saxophonisten Antoine Auberson auf und ist der bevorzugte musikalische Partner der Chorleiter Renaud Bouvier und Dominique Tille. Seine CD-Einspielungen sind von der internationalen Presse mit höchstem Lob für ihre Originalität und für die meisterhafte Ausführung bedacht worden: die Triosonaten von Johann Sebastian Bach (K617, 2010), von Franz Liszt die Transkription der Klaviersonate h-Moll und die Missa Choralis (K617, 2011), die Choräle von César Franck und Johannes Brahms (K617, 2013) und neuerdings die 6 Sonaten von Felix Mendelssohn (Claves records, 2016).
Eintritt frei, Kollekte

















