Die Orgel im Dialog mit Streichorchester
Konzert
Montag, 19. Oktober 2020, 19:30 Uhr
Ekaterina Kofanova, Orgel
Collegium Musicum Basel, Orchester
Johannes Schlaefli, Leitung
Werke von Mozart, Brixi, Elgar, Poulenc
Eindrücke vom Konzert
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Für die Durchführung des Konzertes gilt folgendes Schutzkonzept. Wegen der Corona-Massnahmen dürfen keine Sitzkissen abgegeben werden. Falls Sie eines benötigen, bringen Sie bitte selber ein Kissen mit. Vielen Dank.
Konzertprogramm
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Wolfgang Amadeus Mozart |
Divertimento in F-Dur KV 138 |
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František Xaver Brixi |
Orgelkonzert Nr. 6 in G-Dur |
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Edward Elgar |
Serenade e-moll Nr. 2: für Streichorchester |
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Francis Poulenc |
Orgelkonzert g-moll mit Streichern und Pauke |
Über die Musizierenden
Johannes Schlaefli

ist Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Collegium Musicum Basel und Professor für Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste. Er gibt Kurse am Aspen Music Festival in den USA, der Sibelius Akademie Helsinki oder beim City of Birmingham Symphony Orchestra. Bei der Conducting Academy des Menuhin Festivals Gstaad arbeitet er im Sommer als "head of teaching" und hat als Gastprofessor an Musikhochschulen in Wien, Berlin, Leipzig, Hamburg oder Manchester unterrichtet. Eine regelmässige Zusammenarbeit als Kursleiter und Juror verbindet ihn auch mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrats. Johannes Schlaefli, der ursprünglich Oboe an der Musik-Akademie Basel studierte, leitete 15 Jahre das Kammerorchester "Serenata Basel" (heute Kammerorchester Basel) und das Berner Kammerorchester, bevor er in Mannheim das Kurpfälzische Kammerorchester von 2013 bis 2019 als Chefdirigent führte. Er betreut auch das Alumni-Sinfonieorchester Zürich und das Akademische Kammerorchester Zürich. Als Gastdirigent leitete er Orchester wie das Tonhalle Orchester Zürich, die Hong Kong Sinfonietta, das Indianapolis Chamber Orchestra, das Zürcher Kammerorchester, das Orchester Sao Paulo, das Münchner Rundfunkorchester, das Orchestra della Svizzera Italiana und viele andere mehr.
Collegium Musicum Basel

Das Collegium Musicum Basel entstand im Jahr 1951 auf Initiative engagierter Mitglieder des damaligen Basler Theaterorchesters und dessen Kapellmeister Albert E. Kaiser. Als ältestes freies Berufsorchester hat sich das aus 60 Berufsmusikerinnen und -musikern bestehende CMB mit seinem Abonnements-Zyklus von sechs Konzerten im Stadtcasino Basel längst einen festen Platz im Musikleben der Stadt erobert. Das CMB ist getragen von Gönnern und Sponsoren und wirkt seit Anbeginn ohne staatliche Subventionen. Zum anhaltenden Erfolg trägt die Nähe zum Publikum bei, die das Orchester bei jedem Konzert aufs Neue sucht; man schätzt das CMB für seine Pflege der Musik der Klassik und Romantik.
Ein weiterer, wichtiger Schwerpunkt für das CMB ist die Nachwuchsförderung und die Musikvermittlung an sein junges Publikum. Das Orchester ist stolz darauf, seit Jahrzehnten die Preisträgerinnen und Preisträger des ARD-Musikwettbewerb, eines der renommiertesten Wettbewerbe seiner Art, nach Basel zu bringen. Mit einem guten Riecher für Talente engagierte das CMB junge Solistinnen und Solisten, noch bevor sie zu internationalen Stars wurden, etwa Sol Gabetta, Adrian Oetiker, Noemi Nadelmann, Arabella Steinbacher, Sebastian Knauer und Claire Huangci.
Intensive Jugendmusikförderung betreibt das CMB auch auf lokaler Ebene: Seit Jahrzehnten pflegt es eine enge Zusammenarbeit mit der Basler Musikakademie; vor jedem Abo-Konzert musiziert im beliebten, frei zugänglichen Vorkonzert eines der Jugendorchester der Musikschule. Für das Abonnementskonzert 6 der laufenden Saison ist das neueste Jugendmusik-Projekt des CMB geplant: Beim 'Play Along' spielen besonders begabte Musikschülerinnen und -schüler neben den Profis mit - eine Gelegenheit, ihr Können vor grossem Publikum zu zeigen.
Mit den erfolgreichen, spannend moderierten Familienkonzerten, für alle Kinder und Junggebliebenen, sowie interaktiver Musikvermittlung direkt in den Schulhäusern, etwa mit dem 'FCB...eethoven'-Projekt, begeistert das CMB ein Nachwuchspublikum auch ausserhalb des Musiksaals für klassische Musik.
Ekaterina Kofanova
geboren 1973 in Minsk (Belarus) wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihre vielseitige musikalische Ausbildung erhielt sie am Musiklyzeum ihrer Heimatstadt, welche sie 1991 mit Auszeichnung abschloss. 1991 bis 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion erhielt Ekaterina Kofanova einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort. Dort schloss sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab und absolvierte ihr kirchenmusikalisches Studium (A-Diplom). Anfang 2009 wurde sie zur Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel und künstlerische Leiterin des Orgelvereins St. Peter. Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in Deutschland, in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Ausserdem ist sie als Kammermusikerin, Continuospielerin und Chorleiterin aktiv.
Eintritt frei, Kollekte





















