Die königliche Oboenband
Konzert
Pfingstmontag, 6. Juni 2022, 18.00 Uhr
Oboenband La Petite Écurie: Miriam Jorde Hompanera, Valerie Colen, Marc Bonastre Riu, Oboen, Giovanni Battista Graziadio, Fagott, Philipp Lamprecht, Barock-Schlagzeug
Ekaterina Kofanova, Orgel
Werke von Händel, Lully, Paisible, Purcell, Vivaldi
Konzertprogramm
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Jean Baptiste Lully |
Marche de Savoye - L’Assemblé - La Retraitte |
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Antonio Vivaldi |
Concerto in g-Moll, RV 153 |
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Henry Purcell |
Suite Angloise aus “The Fairqy Queen”, “Bonduca” und “King Arthur” |
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Orgelstück |
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James Paisible |
Prélude IV in g-Moll |
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Philipp Lamprecht |
Improvisation Schlagzeug |
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Georg Friedrich Händel |
Concerto in B-Dur op.4 nº2, HWV 290 |
Über die Musizierenden
La Petite Écurie

ist ein international besetztes Ensemble bestehend aus Barockoboen (franz.“Hautbois”), Taille, Barockfagott und historischen Schlaginstrumenten. Ensembles mit einer solchen Besetzung waren im späten 17. und 18. Jahrhundert äusserst beliebt. Ausgehend von der "Grande écurie" Ludwigs XIV., in der neben anderen Formationen die meisten seiner Bläser angestellt waren, überflutete die beliebte Oboe samt Hautboistenbande bald das restliche Europa. Es entstand ein vielseitiges Bläserrepertoire, welches La Petite Écurie pflegt. 2018 gegründet, stösst La Petite Écurie auf reges Interesse bei Publikum und versierten Konzertveranstaltern, darunter die Internationalen Barocktage in Melk (AT), Festival di Urbino Musica Antica (IT), Valletta Baroque Festival (Malta) sowie die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci (DE). 2020 wurde das Barockensemble vom European Early Music Network (REMA) ausgewählt. Die erste CD Aufnahme wird beim Label Arcana erscheinen. Neben der Aufführung von Musik, die ursprünglich für Oboe geschrieben wurde, erweitert das Ensemble sein Repertoire um zeitgenössische und traditionelle Musik sowie Orchestermusik, die für La Petite Écurie arrangiert wurde.
Miriam Jorde Hompanera begann ihr Studium bei Katharina Arfken an der Scola Cantorum Basiliensis und setzte ein mehrjähriges Aufbaustudium bei Alfredo Bernardini an der Salzburger Universität Mozarteum fort. Sie ist Gründungsmitglied des Ensembles El Gran Teatro del Mundo. Miriam war Mitglied des EUBO (European Union Baroque Orchestra) und spielt mit mehreren Ensembles, wie dem Freiburger Barockorchester.
Valerie Colen wurde eine Barockoboe-Schülerin von Alfredo Bernardini, nachdem sie ihr modernes Oboe-Studium abgeschlossen hatte. Neben ihrer Tätigkeit als Barockoboistin in Ensembles wie Hofkapelle München, Akamus und Freiburger Barockorchester hatte sie einen befristeten Vertrag mit moderner Oboe im Mozarteum Orchester Salzburg und hat derzeit eine feste Anstellung im Noord Nederlands Orkest (NL).
Marc Bonastre Riu studierte moderne Oboe bei Thomas Indermühle und Jaime González sowie historische Oboe bei Katharina Arfken und Omar Zoboli an der Musik Akademie Basel. Zur Zeit studiert Marc bei Alfredo Bernardini an der Universität Mozarteum in Salzburg (AT).
Marc Bonastre spielt häufig mit dem Kammerorchester Basel, La Scintilla, L'Arpa Festante und I Barrocchisti. Er unterrichtet Oboe am Konservatorium in Bern.
Giovanni Battista Graziadio studierte historisches Fagott bei Maurizio Barigione, Giorgio Mandolesi, Alberto Grazzi und Donna Agrell. Er istr Gründungsmitglied des Abchordis Ensembles und des Italian Consort und spielt mit Orchestern wie Concerto Romano, Kammerorchester Basel und I Barocchisti. Er forscht zudem an der Schola Cantorum Basiliensis (Basel, Schweiz) im Projekt «Fagottini and Tenoroons» (gegründet vom Schweizerischen Nationalfonds) und doktoriert an der Universität Basel.
Philipp Lamprecht studierte Schlagzeug bei Peter Sadlo an der Universität Mozarteum Salzburg AT, wo er 2015 Schlagzeuglehrer wurde. Neben seiner Spezialisierung auf zeitgenössische Musik ist Philipp auch als Renaissance- und Barock-Schlagzeuger aktiv. Er ist Gründungsmitglied des Ensembles Duo Enßle-Lamprecht und spielt oft mit Berlin Baroque, Münchner Hofkapelle und Concerto Köln.
Ekaterina Kofanova
geboren 1973 in Minsk (Belarus) wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihre vielseitige musikalische Ausbildung erhielt sie am Musiklyzeum ihrer Heimatstadt, welche sie 1991 mit Auszeichnung abschloss. 1991 bis 1999 studierte Ekaterina Kofanova Musikwissenschaft (u.a. bei Prof. Dr. Inna Barsova) und Orgel bei Prof. Alexei Parschin am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Nach ihrer Promotion erhielt Ekaterina Kofanova einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Ekaterina Kofanova setzte ihr Orgelstudium bei Prof. Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg fort. Dort schloss sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab und absolvierte ihr kirchenmusikalisches Studium (A-Diplom). Anfang 2009 wurde sie zur Kirchenmusikerin und Leiterin der Konzertreihe an der Friedenskirche in Bern gewählt. Seit März 2016 ist Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche Basel und künstlerische Leiterin des Orgelvereins St. Peter. Als Organistin übt Ekaterina Kofanova eine rege Konzerttätigkeit in Deutschland, in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Ausserdem ist sie als Kammermusikerin, Continuospielerin und Chorleiterin aktiv.
Eintritt frei, Kollekte
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