Influences musicales
Konzert
Montag, 17. Oktober 2022, 19.30 Uhr
Vincent Thévenaz, Orgel
Werke von JS Bach, CPE Bach, Beauvarlet-Charpentier, Gagnebin, Reichel, Segond, Rameau, Rogg, Mozart
Konzertprogramm
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Johann Sebastian Bach |
Konzert in a-moll nach A. Vivaldi BWV 593 |
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Carl Philipp Emmanuel Bach |
Variations sur les Folies d’Espagne |
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Jean-Jacques Beauvarlet-Charpentier |
Offertoire dans le goût de la Symphonie concertante |
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Henri Gagnebin |
Psaume XXIV "La terre appartient au Seigneur" |
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Bernard Reichel |
Variations sur le Choral "Der Herr ist mein getreuer Hirt" (Ps. 23) |
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Pierre Segond |
Postlude sur le psaume CV (1958) |
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Jean-Philippe Rameau |
Les Indes Galantes (arr. Y. Rechsteiner): |
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Lionel Rogg |
Scherzando (2015, dédié à Vincent Thévenaz) |
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Wolfgang Amadeus Mozart |
Rondo alla Turca KV 331 |
Konzertinformationen
Ein Parcours quer durch verschiedene musikalische Einflusse und eine Reise von einem Land zum anderen, von einer Epoche zur anderen, von einer Kultur zur anderen. Bach der Germane ist von dem italienischen Temperament Vivaldis inspiriert, während sein Sohn Carl Philipp Emmanuel die « Folies d’Espagne » neu interpretiert. Beauvarlet-Charpentier, Organist von Notre-Dame de Paris Ende des 18. Jahrhunderts, komponiert ein Stück mit einem Thema, dass an ein Klavierkonzert von Mozart erinnert. Mozart seinerseits erfindet eine berühmte Musik «alla turca», während der Franzose Rameau in seinem «Galanten Indien» eine ganze imaginäre Musikwelt des Orients erschafft.
Die vier Komponisten aus der Romandie schöpfen aus dem Erbe von Calvins Genfer Psalter. Sie knüpfen an die barocke Tradition an, schaffen aber ihre eigene Originalsprache. Und all diese Werke werden die Vielseitigkeit und die gemischten Einflüsse der Peterskirchen-Orgel hervorheben, die im französischen Geist von einem Elsässer deutscher Herkunft gebaut und von einem Orgelbauer aus der Romandie restauriert wurde ...
Über den Interpreten
Vincent Thévenaz
ist Professor für Orgel und Improvisation an der Musikhochschule in Genf, Titularorganist der Genfer Kathedrale St-Pierre, wo er auch als Carillonneur tätig ist. Seine Konzerte haben ihn in zahlreiche Länder Europas und nach Asien und Amerika geführt.
Der umfassend gebildete Künstler (Orgel, Klavier, Musikwissenschaft, Musiktheorie, Dirigierkunst, Gesang) hat sich in kurzer Zeit einen Namen als Organist gemacht, auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten (Saxophon, Geige, Flöte, Alphorn, Schlagzeug, usw.). Ausserdem arbeitet er mit zahlreichen Ensembles und Dirigenten zusammen. Seine Leidenschaft gilt der Improvisation, sei es an der Orgel oder am Klavier, in Konzert oder als Stummfilm-Begleiter. Interessiert an zahlreichen Instrumenten, beschäftigt er sich insbesondere auch mit dem Harmonium und dem Glockenspiel.
Vincent Thévenaz hat das gesamte Orgelwerk Bachs und Mendelssohns mit grossem Erfolg in Konzert aufgeführt. Gemeinsam mit dem Saxophonisten Vincent Barras bildet er das Duett « W », das mit seiner jüngst veröffentlichten CD für Furore in der Musikszene, insbesondere auf dem Gebiet von Orgel Plus gesorgt hat. Er ist der Gründer des Orchestre Buissonnier, ein Ensemble von jungen Musikern, das er regelmässig dirigiert.
Eintritt frei, Kollekte



