Soirée française
Konzert „Die Orgel im Dialog..."
Montag, 19. August 2024, 19:30 Uhr
TrioColores, Percussion
Ekaterina Kofanova, Orgel
Werke von Telemann, Saint-Saëns, Tailleferre, Debussy, u.a.
Konzertprogramm
|
George Philipp Telemann |
Tripelkonzert (Bearbeitung für drei Marimbas und Orgel) |
|
Camille Saint-Saëns |
Danse Macabre |
|
Germaine Tailleferre |
Toccata |
|
Claude Debussy |
Petite Suite |
|
Orgelwerke der französischen Romantik |
Konzertinformationen
In ihrem aktuellen Programm «Soirée française» konzentriert sich das TrioColores auf die französische Musik des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere auf Werke von Claude Debussy, Camille Saint-Saëns und Germaine Tailleferre. Der aussergewöhnliche Sinn für Instrumentation und Klangfarben, der alle diese Komponisten auszeichnet, inspirierte das Ensemble zu seinen Arrangements und ermöglicht es den drei jungen Musikern, die Werke auf ihren Instrumenten modern und in neuen Farben erstrahlen zu lassen. Wegen der vergleichbaren Tonerzeugung leben so besonders Klavierwerke durch diese Interpretation neu auf. Dank der facettenreichen Klangwelt der Perkussionsinstrumente verleihen sie den Werken nuancierte Klangfarben und schaffen eine zauberhafte impressionistische Atmosphäre.
Gerade als Schlagzeuger betreten die Ensemblemitglieder mit diesem Programm ein Neuland und machen sich an eine Aufgabe ran, die nur durch eine perfekte Koordination, souveräne Virtuosität, ein hohes Mass an Kreativität und eingespielten Teamgeist zu bewältigen ist. Mit ihren Arrangements möchte das Ensemble das Publikum dazu bewegen, die Musik neu zu hören, neu zu empfinden und in einem neuen zeitgemässen Kontext zu erleben.
Am Anfang des Konzerts erklingt, als Kontrast zu der impressionistischen Welt im übrigen Programm, ein Tripelkonzert von George Philipp Telemann. In diesem Arrangement ersetzen die drei Marimbas barocke Streich- bzw. Blasinstrumente und die Orgel übernimmt den Orchesterpart.
Über die Musizierenden
TrioColores

Energiegeladen, facettenreich, innovativ. So präsentiert sich das TrioColores, bestehend aus Matthias Kessler, Luca Staffelbach und Fabian Ziegler. Die jungen Musiker verbindet eine langjährige Leidenschaft für das Schlagwerk und eine unendliche Spielfreude. Diese Eigenschaften kombinieren sie im virtuos aufspielenden TrioColores. Kessler, Staffelbach und Ziegler pflegen ein breites Spektrum der perkussiven Literatur. Mit klassischen und zeitgenössischen Werken vermitteln sie als TrioColores dem Publikum den Facettenreichtum der Schlaginstrumente in einzigartig konzipierten Konzerten.
Neben der üblichen Literatur für Perkussion erweitert das Trio sein Repertoire mit Bearbeitungen klassischer Musik. Das hat sich bis heute für das Trio von einer Herzensangelegenheit zum Spezialgebiet weiterentwickelt. Mit anspruchsvollen Arrangements und geschmackvollen musikalischen Interpretationen etabliert das Ensemble damit Schlagwerk gekonnt neu im klassischen Konzertbetrieb. Dieses Konzept führte sie bereits an viele namhafte Klassikfestivals und 2021 zu ihrem Debüt im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, in dem sie Ravels «Le Tombeau de Couperin» vortrugen.
Das TrioColores ist ein sehr aktives Ensemble, das zeigt sich nicht nur an dem gut gefüllten Konzertkalender, sondern auch an den zahlreichen Auszeichnungen an grossen Wettbewerben. So konnte es 2019 den renommierten Schweizer Kammermusikwettbewerb „Migros Kulturprozent“ und dessen Publikumspreis für sich entscheiden. Im Jahr 2022 durften die Musiker an der «Chesapeake Chamber Music Competition» in Easton MD (USA) den Lerman Goldpreis und den Audience Choice Award entgegennehmen. Ebenso ist das Trio Preisträger beim «Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb» und bei der «Berliner International Music Competition».
Luca Staffelbach (*1996)
schloss seinen Bachelor of Arts in Musik an der Zürcher Hochschule bei Prof. Raphael Christen, Prof. Benjamin Forster, Prof. Klaus Schwärzler, Prof. Rainer Seegers und Martin Grubinger mit Auszeichnung ab.
Luca Staffelbach ist erfahrener Solist, Kammer-, Orchester- und Bandmusiker und spielte in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem KKL Luzern oder der Tonhalle Zürich. Er ist Gründungsmitglied des preisgekrönten TrioColores. Mit der Psychodelic Rock Band Yet No Yokai spielte er am Montreux Jazz Festival. Kommenden Jahr folgen solistische Debuts mit dem Orchestra Wellington, dem Christchurch Symphony Orchestra, dem City Light Orchestra Lucerne und dem Kammerorchester Arpeggione Hohenems.
Seine Arrangements erklingen mit dem TrioColores auf den internationalen Bühnen. Als Auftragskomposition für das Lugano Percussion Ensemble schrieb Luca Staffelbach das Sextett «Hexomino», welches das Ensemble in der kommenden Saison in den USA, Lateinamerika, Sizilien und Finnland aufführen werden.
Matthias Kessler (*1997)
absolvierte von 2016 bis 2019 das Bachelorstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei den Professoren Klaus Schwärzler, Benjamin Forster, Raphael Christen und Martin Grubinger Junior. Nach Abschluss des Bachelorstudiums 2019 erhielt er das Stipendium der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker, wo im zwei Jahre im Orchester mitspielte und Unterricht bei Jan Schlichte und Wieland Welzel hatte. Seit 2021 studiert Kessler an der Hanns Eisler Hochschule für Musik im Masterstudium bei Prof. Franz Schindlbeck und Prof. Rainer Seegers.
Orchestererfahrung sammelte er während seines Studiums in verschiedenen Jugendorchestern in Österreich, der Schweiz und Deutschland, sowie als Mitglied des Gustav-Mahler Jugendorchesters. Matthias Kessler ist gern gesehener Gastmusiker in Orchestern, wie den Berliner Philharmonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem NDR Elbphilharmonie Orchester sowie dem Radio Sinfonie Orchester Berlin. Seit Januar 2022 ist Matthias Kessler Solopauker der Symphoniker Hamburg.
Fabian Ziegler (*1995)
absolvierte von 2014 – 2021 seine Studien an der Zürcher Hochschule der Künste bei den Professoren Klaus Schwärzler, Benjamin Forster, Raphael Christen, Rainer Seegers und Martin Grubinger Junior.
Ziegler konnte bereits viele Erfahrungen als Solist, Kammer- und Orchestermusiker sammeln. Als Solist spielte er bereits mit dem Musikkollegium Winterthur, dem Zürcher Kammerorchester und dem Argovia Philharmonic, sowie weiteren Schweizer Orchestern und war zu Gast in bedeutenden Spielstätten wie der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, dem KKL Luzern, dem Lincoln Center in New York City und vielen weiteren.
Als Kammermusiker ist Fabian Ziegler in seinem 2018 mitgegründeten TrioColores und mit seiner Partnerin Akvilė Šileikaitė, sowie auch in vielen weiteren Formationen tätig. Als Orchestermusiker spielt Fabian Ziegler Schlagzeug beim City Light Symphony Orchestra und als Zuzüger beim Tonhalle-Orchester Zürich und dem Musikkollegium Winterthur.
Ekaterina Kofanova
ist Titularorganistin an der Peterskirche Basel und künstlerische Leiterin des Orgelvereins St. Peter. Als Organistin übt sie eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz, in Deutschland sowie anderen europäischen Ländern aus. Nebst dem breitgefächerten solistischen Repertoire, das sich von alter bis zu zeitgenössischer Musik erstreckt, gilt ihr besonderes Interesse der Kammermusik in verschiedenen Formationen. Zu ihren weiteren Schwerpunkten zählen Chorleitung und Orgelausbildung.
Ekaterina Kofanova studierte Orgel und promovierte in Musikwissenschaft am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und erhielt anschliessend einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in ihrer Heimatstadt Minsk sowie eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Ihre Begeisterung für Orgelmusik und die Suche nach neuen künstlerischen Impulsen führten Ekaterina Kofanova nach Heidelberg für ein weiterführendes Orgelstudium bei Prof. Martin Sander. An der dortigen Hochschule für Kirchenmusik schloss sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab und absolvierte ihr kirchenmusikalisches Studium (A-Diplom). Ekaterina Kofanova nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben.
Eintritt frei, Kollekte


