Verein Orgelmusik St. Peter

Transkription und Improvisation

Konzert „Die Orgel im Dialog..."

Montag, 24. April 2023, 19:30 Uhr

Roland Maria Stangier, Orgel

Werke von JS Bach, Haydn, Mozart, Grieg, Fauré und Improvisationen

Eindrücke vom Konzert

Konzertprogramm

Johann Sebastian Bach
1685 – 1750

Concerto a-Moll nach Antonio Vivaldi
(nach dem Konzert für vier Cembali BWV 1065)

  Aria "Mein freudiges Herze" aus der Pfingstkantate "Also hat Gott die Welt geliebet" BWV 68

Joseph Haydn
1732 – 1809

aus der Sinfonie 100
1. Satz: Adagio-Allegro

Wolfgang Amadeus Mozart
1756 – 1791

Fantasie f-Moll KV 598

Arthur Foote                         1853 – 1937

Nocturne op 50

Edward Grieg
1843 – 1907

Suite im alten Stil ‚Aus Holbergs Zeit‘ op 40
Präludium-Sarabande-Gavotte-Air-Rigaudon

Gabriel Fauré
1845 – 1924

Pavane

Roland Stangier

Improvisation über vor dem Konzert gegebene Themen

Konzertinformationen

Sein fantasievolles Programm widmet Roland Stangier gänzlich der Transkription: angefangen mit einem Vivaldi-Konzert, das Bach für vier Cembali und Stangier für die Orgel adaptierte, über Orchesterwerke von J. Haydn, F. Mendelssohn-Bartholdy und E. Grieg bis hin zu den feinen impressionistischen Klängen der beiden französischen Komponisten G. Fauré und C. Debussy. Der Organist, der für sein vielseitiges Repertoire und sein Improvisationstalent bekannt ist, knüpft dabei an eine Tradition an, die seit dem 19. Jahrhundert v.a. in England florierte und die Orgel bewusst als ein Instrument, das einem ganzen Orchester ebenbürtig ist, einsetzte. Solche Transkriptionen erweitern nicht nur das Orgelrepertoire, sondern helfen den Interpreten und dem Publikum, Neues in altbekannten Musikstücken zu entdecken.

Über den Interpreten
Roland Maria Stangier

RMStangierRoland Maria Stangier studierte an der Hochschule für Musik Würzburg sowie privat als auch im Rahmen des von den Berliner Alliierten - hier erstmals - an einen Organisten vergebenen "Luftbrückengedenkfonds-Stipendium" (Bourse du mémorial du pontaérien) in Paris und Strasbourg, u.a. bei Daniel Roth und André Fleury. Schon während der Schul- und Studienzeit Organist und Leiter von Chor- und Instrumentalensembles sowie Preisträger div. Wettbewerbe. Als Kantor und Organist ab 1982 tätig in Schopfheim (Stadtkirche), Berlin (Matthäuskirche), Solothurn (Ref. Stadtkirche) sowie Leitender Kirchenmusiker der Hauptkirche St.Petri, Hamburg und Dirigent des dortigen Bachchores von 1991-95. Nach mehrjährigen Lehraufträgen an der Erzbischöflichen Kirchenmusikschule Berlin und Hochschule für Künste Bremen erfolgte 1994, 37-jährig, der Ruf auf eine Professur für Orgel und -improvisation an die Folkwang Universität der Künste Essen.
1996 war er Initiator und künstlerischer Leiter des Internationalen Improvisations -"Concours Maurice Duruflé" unter der Schirmherrschaft von Marie-Madeleine Duruflé-Chevalier. Von 2003-17 hatte er mit zahlreichen Konzerten und Vorführungen – diese besonders für Kinder – die Position des Kustos der neuen Orgel der Philharmonie Essen inne, seit 2010 ist er einer der Kuratoren der neuen Eule-Orgel der Philharmonie Mercatorhalle Duisburg. Ebenfalls seit 2010 fungiert er als Titularorganist an der großen Schuke-Orgel der Ev.Kreuzeskirche in der Essener City. Gemeinsam mit dem "Forum Kreuzeskirche e.V." hat sich eine veritable Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste entwickelt. Diese Konzerte ("Orgelstudio"), dem Schwerpunkt "Orgelkammermusik", Kursen mit Gästen sowie europaweite Exkursionen sind pädagogischer Fokus seiner internationalen Klasse. Eine rege eigene Konzerttätigkeit mit breitem Repertoire und Schwerpunkt "Improvisation" führt ihn neben Deutschland weltweit in kleine Kirchen ebenso (gerne) wie Kathedralen (Paris, Bordeaux, Washington DC, Denver, Sevilla, Carrara, Moskau, Poznan, Wien, Bath, Hasselt, Luxembourg, Lausanne, Tallinn, Riga, Seoul....) sowie Philharmonien (Berlin, Duisburg, Dortmund, Nürnberg, Krasnodar, Perm, St.Petersburg, Belgorod, Pärnu, Tokio, Seoul ...). Auf CDs- Orgel solo als auch mit Orchester- sowie für den Rundfunk sind u.a. Werke von Bach, Corrette, Mozart, Boëly, Mendelssohn-Bartholdy, Guilmant, Rheinberger, Karg-Elert, Hoyer, Vierne und Gárdonyi eingespielt sowie Improvisationen und Transskriptionen (Händel, Holst) zu hören. 2018 "Artist in Residence" der Grace Church Washington DC, Georgetown.

Eintritt frei, Kollekte

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