Grand Choeur Dialogué
Konzert
Montag, 15. August 2022, 19.30 Uhr
Erwan Le Prado (Caen), Orgel
Werke von J. Boyvin, N. de Grigny, A. Isoir u.a.
Konzertprogramm
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J. Boyvin |
Suite du 3ème Ton pour le Magnificat |
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E. du Carroy |
Neuvième Fantaisie |
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N. de Grigny |
Hymne Ave Maris Stella |
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A. Van Noordt |
3 versets sur le Psaume 24 |
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A. Isoir |
6 Variations sur un Psaume Huguenot |
Konzertinformationen
Der französische Organist Erwan Le Prado nimmt das Publikum auf eine Zeitreise durch Frankreich und präsentiert Meisterwerke der Orgelmusik von der Renaissance bis zur Gegenwart. Im ersten Teil stehen Kompositionen über den Gregorianischen Choral im Vordergrund; am 15. August, dem Fest „Mariä Himmelfahrt“, sind es ein Magnificat und andere Melodien, die der Jungfrau Maria gewidmet sind. Im zweiten Teil werden wir in die Welt der Psalmen eintauchen.
Die Werke von Boyvin und De Grigny gehören zu den Höhepunkten der französischen klassischen Orgelkunst. Es sind Suiten aus charakteristischen Sätzen, welche die typischen französischen Orgelklänge präsentieren und gleichzeitig die Nähe dieser Musik zur höfischen Kultur, dem Ballett und der Oper spüren lassen. Dass diese Musik nicht nur einen musealen Wert besitzt, sondern auch moderne Komponisten zu eigenen Kreationen inspirieren kann, beweisen Variationen über den „Hugenotten-Psalm“ von A. Isoir. Es gelingt ihm, verschiedene Einflüsse (Barockmusik, aber auch Bartok oder J. Alain) zu verbinden, um uns in einen Strudel aus Farben und Klängen zu entführen.
Über den Interpreten
Erwan Le Prado
Erwan le Prado (*1978) studierte zunächst am Konservatorium von Caen und wurde anschließend von Pierre Pincemaille, André Isoir, Michel Chapuis, Olivier Latry und Marie-Claire Alain unterrichtet. Mit 15 Jahren trat er ins Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris ein, das er mit ersten Preisen in den Fächern Orgel, Improvisation, Basso continuo, Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge und zeitgenössischem Tonsatz abschloss.
Nach verschiedenen Wettbewerbserfolgen in Biarritz, Luzern, St. Albans und einem „Prix J.S. Bach“ in Chartres 1996 wurde Erwan Le Prado 1999 in Genf mit dem 1. Preis am Schweizer Orgelwettbewerb ausgezeichnet und gewann im Sommer 2000 den wohl wichtigsten Orgelwettbewerb überhaupt, den Grand Prix de Chartres (1. Preis in der Kategorie Interpretation sowie Publikumspreis).
Seine Karriere als Konzertorganist führt Erwan Le Prado in die ganze Welt; so trat er in Konzerten in ganz Europa, den USA, in Kanada, Südamerika, Japan, China und Syrien auf. Zudem spielte er als Solist beim Orcheste de la Suisse Romande unter Leitung von Fabio Luisi in der Genfer Victoria Hall, mit den Warschauer Philharmonikern unter Antoni Wit, dem Beijing Symphony Orchestra in Peking und unterrichtete im Rahmen von Meisterkursen in Südafrika, Kolumbien, Japan, Ouzbekistan… Auch als Wettbewerbs-Juror ist er international gefragt, so am St. Albans Organ Competition, Nürnberg, Chartres und Angers Wettbewerben…
Zur Zeit unterrichtet Erwan Le Prado als Professor für Orgel Interpretation und Improvisation am Konservatorium in Caen, wo er auch Titulaire der Cavaillé-Coll-Orgel in der Abbatiale Saint-Etienne ist, sowie in Falaise als Titulaire der Historische Parisot Orgel (1746). Daneben gibt er regelmäßig Kurse als Dozent bei der internationalen Orgelakademie von Oundle, Cambridge und Oxford in England sowie in l’Académie de Musique Ancienne in Lanvellec in Bretagne.
Eintritt frei, Kollekte



