Passionsmusik
Passionsmusik
Karfreitag, 3. April 2026, 17.00 Uhr
Celloquartett: Mārcis Kuplais, Matthias Lerchner, Valentina Dubrovina, Michele Francesco Marrini
Ekaterina Kofanova, Orgel
Werke von Bruckner, Guilmant, Mendelssohn, Tschaikowsky, Wagner u.a.
Konzertprogramm
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Alexandre Guilmant |
Marche Elégiaque (Celloquartett und Orgel) |
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Richard Wagner |
Feierliches Stück (Celloquartett) |
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Max Reger |
Introduktion und Passacaglia (Orgel solo) |
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Felix Mendelssohn Bartholdy |
Notturno (Celloquartett) |
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Anton Bruckner |
„Christus factus est“ (Celloquartett) |
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Philipp Wolfrum |
Aus der 1. Orgelsonate b-Moll Op. 1: 1. Satz (Orgel solo) |
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Peter Tschaikowsky |
Andante cantabile (Celloquartett) |
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Marcel Dupré |
Aus der “Symphonie-Passion”: Crucifixion (Orgel solo) |
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Alexandre Guilmant |
Méditation sur le Stabat Mater |
Konzertinformationen
Während in vielen Kirchen und Konzertsälen grosse Oratorien und Passionen aufgeführt werden, ist die Passionsmusik in der Peterskirche eher kammermusikalischer Art. Im Zentrum steht ein reizvoller wie ungewöhnlicher Klangkörper – ein Celloquartett. Die vier Musikerinnen und Musiker erweitern die Grenzen ihres Instruments und bringen Arrangements der im Original für Streichquartett oder sogar Symphonieorchester komponierten Werke zur Aufführung. Dass der warme, wandelbare Klang der vier Celli in seiner Intensität und Ausdruckskraft dem Klang der menschlichen Stimmen in nichts nachsteht, wird in der Bearbeitung einer Passionsmotette von A. Bruckner besonders deutlich. Dramatische Orgelwerke stehen im scharfen Kontrast zu dieser besinnlichen Klangwelt. Den Rahmen bilden zwei Stücke von A. Guilmant in einer Transkription für Orgel und Celloquartett.
Über den Interpreten
Mārcis Kuplais
Der aus Riga/Lettland stammende Cellist Mārcis Kuplais begann seine Musiklaufbahn im Alter von 6 Jahren. Bereits mit 7 Jahren trat er in verschiedenen Konzerten und an Festivals auf. Er ist Preisträger von 22 Solo- und Kammermusikwettbewerben, davon gewann er 7 Mal den ersten Preis (in C. Davidov Internationalen Cello Wettbewerb, A.Dombrovski Internationalen Cello Wettbewerb, Lions Club Wettbewerb u.a.).
Als Solist spielte er zahlreiche Konzerte in Europa, Georgien, Aserbaidschan, Brasilien, Nicaragua, USA, Südkorea und Japan mit vielen Orchestern, darunter mit der «Academy of St. Martins in the Fields», dem Sinfonieorchester Basel, dem Aserbaidschan Nationalsymphonieorchester, dem Georgien Kammerorchester, dem Georgischen Nationalsymphonieorchester und vielen anderen mehr.
Seine Kammermusik Partner waren Mstislav Rostropovitsch, Ivan Monighetti, Ana Chumachenko, Alexander Rudin, Danjulo Ischizaka u.a.
Matthias Lerchner
Matthias Lerchner ist am 12.09.2007 in Binningen geboren. Nachdem er 2 Jahre Blockflöte spielte, nahm er mit 6 Jahren das erste Mal ein Cello in die Hand und erhält seitdem Unterricht in der Musikschule Binningen-Bottmingen.
Inzwischen hat er schon unzählige Konzerte gespielt. Am meisten bleibt ihm ein Konzert im Jahr 2018 in Erinnerung, wo er bereits mit 11 Jahren auf der Bühne mit berühmten Cellisten wie Ivan Monighetti, Sol Gabetta und Kian Soltani spielte. Ausserdem trat er schon im Stadtcasino Basel im Duo mit seinem Cellolehrer Mārcis Kuplais auf. Im Mai spielte er Solo mit Orchesterbegleitung bei einem Orchesterfestival in Avignon.
Seit 2019 spielt Matthias im Trio Vivo mit Nerea Petretta (Querflöte) und Jonathan Ng (Piano). Seither haben sie gemeinsam mehrere Preise gewonnen, darunter einen 1. Preis mit Auszeichnung beim kantonalen Ensemblewettbewerb 2020, einen 2. Preis in 2022 und einen 1. Preis beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb 2021. In 2023 und 2026 war das Trio Vivo Teil der Konzertreihe der Kanderner Kirchenkonzerte.
Matthias ist zudem im Streicherorchester Biboplayers, in welchem er ebenfalls oft Solo spielt. Zusätzlich spielt er im Orchester 442 und nimmt regelmässig an verschiedenen Musikprojekten teil.
Valentina Dubrovina
Valentina Dubrovina studierte Cello am St. Petersburger Konservatorium sowie bei Ivan Monighetti und Sol Gabetta an der Hochschule für Musik Basel. Sie konzertiert als Kammermusikerin und Orchestermusikerin in der Schweiz und Europa. Seit 2025 ist sie künstlerische Leiterin des REVISION Project, das sich der Wiederentdeckung und Aufführung selten gespielter Werke widmet.
Michele Francesco Marrini
Michele Francesco Marrini wurde 1988 in Italien geboren und erhielt im Alter von sieben Jahren seinen ersten Cellounterricht. Am Konservatorium in Adria schloss er 2006 sein Bachelorstudium mit Auszeichnung bei Prof. Luigi Puxeddu und Ferdinando Sartor ab. In dieser Zeit spielte er im L'Orchestra Regionale dei Conservatori del Veneto (ORCV), in dem er seit 2007 die Stimmführung innehat. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Enrico Dindo, Massimo Polidori und Enrico Bronzi.
Von 2007 bis 2010 setzte Michele sein Studium an der Musik-Akademie Basel fort, wo er das Konzertdiplom mit Auszeichnung in der Klasse von Prof. Ivan Monighetti erwarb. Zusätzlich wurde ihm das Schweizerische Bundesstipendium für Kunstschaffende – ESKAS – zugesprochen. Anschliessend schloss er 2012 den Master of Arts in Musikpädagogik und Orchestermusik bei Rafael Rosenfeld und Katharina Gohl-Moser ab.
Während seines Studiums spielte Michele in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen in Europa, Japan, Indien sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Seit 2008 tritt er zudem regelmässig mit dem L’Orchestre symphonique du Jura auf. 2011 spielte er mit dem Ensemble Diagonal beim Lucerne Festival, zwischen 2011 und 2014 war er Stimmführer im Neuen Orchester Basel, und in 2014 Mitglied der Sinfonietta Basel.
In den letzten Jahren musizierte Michele zudem in Klaviertrio- und Celloensemble-Formationen sowie mit verschiedenen Orchestern, darunter SNG Opera in balet Ljubljana, Orchestra Haydn von Bozen und Trient, Philharmonie Salzburg, City Light Orchestra im KKL Luzern, Sinfonieorchester Liechtenstein und Kammerorchester Basel.
Ekaterina Kofanova
Ekaterina Kofanova ist Titularorganistin an der Peterskirche Basel und künstlerische Leiterin des Orgelvereins St. Peter. Als Organistin übt sie eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz, in Deutschland sowie anderen europäischen Ländern aus. Nebst dem breitgefächerten solistischen Repertoire, das sich von alter bis zu zeitgenössischer Musik erstreckt, gilt ihr besonderes Interesse der Kammermusik in verschiedenen Formationen. Zu ihren weiteren Schwerpunkten zählen Chorleitung und Orgelausbildung.
Ekaterina Kofanova studierte Orgel und promovierte in Musikwissenschaft am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau und erhielt anschliessend einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Musikakademie in ihrer Heimatstadt Minsk sowie eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Ihre Begeisterung für Orgelmusik und die Suche nach neuen künstlerischen Impulsen führten Ekaterina Kofanova nach Heidelberg für ein weiterführendes Orgelstudium bei Prof. Martin Sander. An der dortigen Hochschule für Kirchenmusik schloss sie ihr Solistendiplom mit Auszeichnung ab und absolvierte ihr kirchenmusikalisches Studium (A-Diplom). Ekaterina Kofanova nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben.
Eintritt frei, Kollekte


