Verein Orgelmusik St. Peter

Orgelkonzert Andreas Jost

1. November 2014, 18:00 Uhr

Orgel: Andreas Jost, Grossmünster Zürich

Seit 2007 Organist am Grossmünster Zürich und Professor für Orgel an der Musikhochschule Zürich wird Andreas Jost zum ersten Mal als Gastorganist der Silbermann/Lhôte-Orgel der Basler Peterskirche zu hören sein. Als Interpret pflegt er einen reflektierenden und im besten Sinne unprätentiösen Stil. Dass dieser Stil überzeugt, spiegelt sich in den Preisen, die Andreas Jost gewonnen hat. Für sein Basler Programm hat er Fantasien von Johann Sebastian Bach, Jean Alain u.a. gewählt.

Andreas Jost

Konzertprogramm

Johann Sebastian Bach
1685-1750

Fantasie und Fuge in g-Moll BWV 542
aus Sechs Choräle verschiedener Art (Schübler-Choräle):
Meine Seele erhebt den Herren BWV 648 à 2 Clav. et Pedal

Wer nur den lieben Gott lässt walten BWV 647

Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645 à 2 Clav. et Pedal, Canto fermo in Tenore

Isabel Mundry
*1963
Innenräume I
Jehan Alain
1911-1940

Deuxième Fantaisie

Isabel Mundry
*1963
Innenräume II und III

Johann Sebastian Bach
1685-1750

aus Sechs Choräle verschiedener Art (Schübler-Choräle):

Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ BWV 649

Wo soll ich fliehen hin BWV 646 à 2 Clav. et Pedal

Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter auf Erden BWV 650

Dietrich Buxtehude
um 1637-1707

Te Deum laudamus

Praeludium – Te Deum laudamus – Pleni sunt coeli


Konzertinformationen

Andreas Jost schöpft in seinem Programm «Orgel-Fantasien» aus dem Vollen:
J.S. Bach's Fantasie g-Moll gilt mit ihrer kontrastreichen und emotionalen Dramaturgie als Kardinalwerk aller Bachschen Orgel-Fantasien - die anschliessende Fuge in g-Moll gibt noch eine gute Portion virtuoses Feuerwerk dazu, wobei das Fugenthema ein Ohrwurm ist, das Bach durch alle vier Stimmen tanzen lässt. Bachs berühmten «Sechs Schübler-Choräle» bauen klangliche Brücken zu Isabel Mundry's kurzen Orgelstücken «Innenräume I,II,III». Die renommierte Zürcher Komponistin (*1963) lotet aus, wie weit Orgelklänge aufgefächert werden können, und lässt überraschende Hörperspektiven entstehen. Im Zentrum des Programmes steht die «Deuxième Fantaisie» des Franzosen Jehan Alain (1911-1940). Exstatische Momente, Anklänge an Gregorianik und faszinierende Orgelklänge sind hier tonangebend. Als Abschluss dann Buxtehudes grösstes Orgelwerk, das fünfteilige «Te Deum laudamus».

Eintritt frei, Kollekte

Hier Flyer herunterladen.

 

Johann Sebastian Bach