Verein Orgelmusik St. Peter

Pure Spielfreude!

27. Januar 2013, 11:15 Uhr

Barockorchester Capriccio, Babette Mondry, Orgel

Werke von Corette, Bach, Händel, Haydn

 Capriccio600


Michel Corrette
Concerto in G für Orgel, Streicher und Oboen, op. 26, Nr. 1

Johann Sebastian Bach
Präludium in G-Dur, BWV 541

Georg Friedrich Händel
Konzert für Orgel und Orchester g-Moll, op.7, Nr. 5

Joseph Haydn
Konzert für Orgel und Orchester C-Dur, Hob. XVIII,1, 1. Satz

 

Barockorchester Capriccio

Babette Mondry, Orgel

Eintritt frei - Kollekte

Babette Ausschnitt

Die Gattung des barocken Orgelkonzertes ist Georg Friedrich Händel zu verdanken. In 16 Konzerten verbinden sich seine Vorlieben für eingängige Melodien und originelle Motive samt hinreissender Variationskunst mit einem untrüglichen Gespür für die Orgel als Soloinstrument. Das Orgelkonzert g-Moll op. 7/5 steht hierfür als glänzendes Beispiel.

Michel Corrette (1707-1797) stand als Franzose zweifellos im Bann der Händel'schen Orgelkonzerte. Und er schuf ebenfalls eine Reihe an Orgelkonzerten, die zwar nicht ganz so elegant wie jene von Händel sind, dafür aber eine aparte französische Couleur tragen, von aufgeräumter Spielfreude geprägt sind und so mach reizvolle Einfälle zeigen.

Bei Joseph Haydn schliesslich zeigt sich, dass die Orgel auch in der Klassik einen künstlerisch relevanten Platz hatte, sofern sich die Komponisten sich ihr zugewandt hatten. Mozart tat es mit Leidenschaft, Haydn unter anderem im Konzert C-Dur. Weil der 1. Satz auch als einzelner Konzertsatz überzeugt - etwa wie die einsätzigen Kirchensonaten Mozarts - erklingt eben genau nur dieser 1. Satz.

Den Solopart des Concertos von Michel Corrette spielt Babette Mondry auf der Truhenorgel der Peterskirche, alle anderen Werke auf der Silbermann/Lhôte-Orgel. Sie musiziert zusammen mit dem Barockorchester Capriccio in kleiner Besetzung. Leitung: Dominik Kiefer.

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