Verein Orgelmusik St. Peter

Konzerte 2018


16. April 2018, 19:30 Uhr

Norddeutsche Orgelkunst

 

21. Mai 2018, 19:30 Uhr

Orgel und Harmonium

 

18. Juni 2018, 19:30 Uhr

Orgel mit Kantate

 

1. Juli 2018, 17:00 Uhr

Extrakonzert: Bach und Alain

 

16. Juli 2018, 19:30 Uhr

Bach und Mendelssohn

 

13. August 2018, 19:30 Uhr

Improvisation und Komposition

 

24. September 2018, 19:30 Uhr

Orgel mit Blockflöte

 

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Orgel im Dialog mit Oboe

Konzert

Montag, 8. Mai 2017, 19:30 Uhr

Roland Maria Stangier, Orgel
Sandra Schumacher, Oboe
Elke Stangier, Violoncello

Werke von Händel, Krebs, Stanley, Telemann, Noyon, Marcello und Improvisation (Stangier)

Eindrücke vom Konzert

Konzertprogramm

Georg Friedrich Händel
1685 – 1759

Sonate F-Dur op. 1 Nr. 5 für Oboe und Continuo
Adagio – Allegro – Bourée angloise – Menuetto

Johann Ludwig Krebs
1713 – 1780

Fantasie f-moll für Oboe und Orgel

John Stanley
1713 – 1786

Concerto C-Dur op. 10 für Orgel und Streicher
(Orgelsolofassung von R. M. Stangier)
1. Satz, Allegro

Georg Philipp Telemann
1681 – 1767

Fantasie Nr. 3 h-moll für Oboe Solo
Largo – Vivace – Largo – Vivace – Allegro

John Stanley
1713 – 1786

Concerto C-Dur op. 10 für Orgel und Streicher
2. Satz (improvisiert)
3. Satz, Rondeau

Joseph Noyon
1888 – 1962

Concertino Pastoral pour Hautbois et orgue
Allegretto – Adagio – Presto

Roland Maria Stangier
*1957

Improvisation über ein gegebenes Thema
Concert Mouvement de Bâle pour orgue

Alessandro Marcello
1673 – 1747

Concerto d-moll für Oboe, Streicher und Continuo
Andante e spiccato – Adagio – Presto

Konzertinformationen

Die Orgel im Dialog mit der Oboe...
und das nicht nur! Jedes Konzert ist ein immens komplexer Dialog – mit dem Instrument oder den Instrumenten untereinander, den Instrumenten mit der Komposition, dem Raum, der Tages- Zeit, der Akustik, den Interpreten mit dem Werk ... hier in der farbigen Kombination von Orgel (=Tasten u n d Blasinstrument) der Oboe und Violoncello und vor allem mit dem Publikum.
Vor allem Werke des empfindsamen Übergangs, des Weitergehens vom Spätbarock in neue Gefilde, wie die Werke der Bach-Söhne und Bachschüler nicht nur in Thüringen und Sachsen, Stanley und Arne in England, Balbastre, Daquin und Corrette in Frankreich oder Pergolesi in Italien zeitigten. Im Zentrum steht einer der Genialsten überhaupt: Telemann, dessen Flötenfantasien sich die Oboisten nicht entgehen lassen. Den Rahmen, mit obligatem Violoncellocontinuo, bilden zwei der kostbarsten Oboensonaten bzw.-konzerte des Barock. Der Altenburger Schlossorganist Krebs betritt mit seiner 'richtig' dialogisierenden Fantasie introvertierte Rokokogefilde und animiert zum improvisierten 2. Satz des Stanley-Concertos. Mit einer weiteren Improvisation und dem bezaubernden Noyon-Konzert bekommt der Abend zusätzlich noch einen charmanten neoklassizistischen 'Touch' (Rokoko in modernen Kleidern...), was wir ja auch sehr apart u.a. von Strawinski und Prokofiev, Martinu und de Falla kennen.
Ein buntes (aber nicht zu vielfältiges), abwechslungsreiches (aber nicht zu unruhiges) und klar strukturiertes Programm des Dialoges zwischen Orgel und Oboe hören Sie mit uns, auf uns, bei uns und hoffentlich mit verweilenden 'Nachklängen'....
Text: Roland Maria Stangier

Über die Musizierenden
Roland Maria Stangier

RMStangierStudium in Würzburg und Paris u.a. bei Zsolt Gárdonyi und Daniel Roth. Stipendiat der Berliner Alliierten des erstmals an einen Organisten vergebenen "Luftbrücken-Gedenkfonds-Stipendium" (Bourse du mémorial du pont aérien) in Paris und Strasbourg bei Daniel Roth und André Fleury.
Kantor und Organist in Berlin und Solothurn/Soleure (CH), Leitender Kirchenmusiker an der Hauptkirche St. Petri und Dirigent des Hamburger Bachchors. Roland Maria Stangier ist Lehrbeauftragter an der Hochschule für Künste Bremen und an der Erzbischöflichen Kirchenmusikschule Berlin. Initiator des Internationalen Improvisationswettbewerbs "Maurice Duruflé" Hamburg.
1994 Ruf an die Folkwang Universität Essen als Professor für Orgel und -Improvisation.
Seit 2003 Kustos der neuen Kuhn-Orgel der Essener Philharmonie sowie seit 2009 einer der Orgel-Kuratoren der Philharmonie Mercatorhalle Duisburg. Seit 2010 Titularorganist der Kreuzeskirche Essen.
Zahlreiche CD-Aufnahmen als Dirigent und Organist. Preisträger von Wettbewerben: Kurhessen-Waldeck, Bayreuth, Montbrison. Konzerttätigkeit weltweit.

Sandra Schumacher

Schumachergeb. 1982 in Brühl/Rheinland, begann im Alter von 13 Jahren Oboe zuspielen. Ab 2002 studierte sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart bei Ingo Goritzki, bis sie 2007 ihr Diplom mit Auszeichnung empfing. Dem folgte ein Studienjahr in der Solistenklasse von Maurice Bourgue in Genf. Sie besuchte Meisterkurse bei Günther Passin, Stefan Schilli und Albrecht Mayer. Während ihres Studiums war Sandra Schumacher Stipendiatin der Konrad-Adenauer Stiftung, der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und der Stiftung "Villa Musica“. 2006 wurde ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben das „Gerd -Bucerius- Förderstipendium“ der ZEIT Stiftung zuerkannt.
Sandra Schumacher ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe (u.a. Crusell-Oboenwettbewerb, Richard- Lauschmann- Wettbewerb für Oboe), außerdem wurde sie 2005Stipendiatin des „Deutschen Musikwettbewerbs für Solisten“ und wurde in die 50.Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen. Weiterhin war Sandra Schumacher während ihres Studiums Mitglied des „Bundesjugendorchesters“, der „Jungen Deutschen Philharmonie“ und des „European Union Youth Orchestra“.
2006 hatte sie eine Aushilfsstelle als Solo-Oboistin bei der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Ab Dezember 2007 spielte Sandra Schumacher als stellvertretende Solo- Oboistin bei den Stuttgarter Philharmonikern, bis sie 2010 als Solo- Oboistin zu den Essener Philharmonikern wechselte. Ihre Orchestertätigkeit führte sie u.a. zu den Bamberger Symphonikern, dem HR-SinfonieorchesterFrankfurt, SWR-Radio- Sinfonieorchesters Stuttgart, StaatsorchesterStuttgart, WDR Rundfunkorchester.
Als Solistin ist Sandra Schumacher u.a. mit dem Münchener Kammerorchester, der JungenKammerphilharmonie Nordrhein-Westfalen, der Klassischen Philharmonie Bonn, und dem Stuttgarter Kammerorchester aufgetreten.
Mit großem Interesse widmet sich Sandra Schumacher auch der Kammermusik u.a. im "DuoHarbois" mit der Harfenistin Johanna Welsch und im Ensemble Mini Berlin.

Elke Stangier

EStangiergeboren und aufgewachsen an der Schweizer Grenze, studierte an der Musikhochschule Würzburg und HdK Berlin (Examen für Violoncello und Musikalische Grundbildung). Sie war Mitglied des Jugendsinfonieorchesters der Musikakademie Basel, des Kammerorchesters “ensemble agile“ Berlin/Hamburg und wirkte als Cellistin bei unterschiedlichsten Projekten in vielen Städten Deutschlands und in der Schweiz.
Aufbau und Leitung versch. Kindergruppen und Chöre in St. Matthäus Berlin-Steglitz und Hauptkirche St. Petri Hamburg. Seit 2000 ist sie als Lehrkraft an der Musikschule Hildesheim im Bereich “Streicher“ und “Grundstufe“ tätig, mit vielfältigen Aufgaben und Projekten.

Eintritt frei, Kollekte

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